Herbstzeit ist Pilzzeit. Wer als Familie selber sammeln möchte, sollte dabei einiges beachten.
Pilz-Bestimmungsbuch einpacken.
Pilze gehören in Körbchen und in keinen Plastiksack, dort verderben sie schnell.
Pilz nicht rupfen, sondern mit dem Messer auslösen. Das Pilzgeflecht im Boden wird sonst beschädigt. Loch verschliessen, damit der Boden nicht austrocknet.
Kinder im Auge behalten. Nichts wird gegessen, was nicht hundertprozentig bestimmt wurde. Achtung: Viele Pilzarten dürfen nicht roh gegessen werden.
Für alle Fälle: Den Fundort des Pilzes notieren, falls doch ein Malheur passiert.
Anfänger pflücken nur die paar Arten, die sie kennen. Sicherheit geht vor. Geeignet für den Einstieg sind Röhrlinge. Die sind nicht zu verwechseln.
Nur frische Pilze mit festem Fleisch sammeln. Finger weg von nassen, gefrorenen, angefressenen oder schimmeligen!
Pilze sind gesund. Aber nicht gesünder, je mehr man davon isst. Schadstoffe aus dem Boden werden von ihnen nämlich sehr gut aufgenommen und gespeichert. Kleinkindern deshalb besser nur Zuchtpilze geben.
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