Raus aus den Windeln, rauf aufs Töpfchen! So können Eltern ihr Kind unterstützen.
Erst ab drei Jahren ist das kindliche Nervensystem so ausgebildet, dass Blase und Darm ständig kontrolliert werden können.
Das Kind interessiert sich, was Mama auf der Toilette macht und wie so ein Windelinhalt ganz genau aussieht. Super! Das Kind ist bereit, sauber zu werden.
Zwischen 18 und 36 Monaten sagen oder zeigen viele, dass ein «Geschäft» ansteht. Sieht das Gesichtchen irgendwie entrückt aus: schnell zum«Häfeli».
Wenn das Kind «jetzt» sagt, meint es JETZT!
Kinder lernen durch Zuschauen. Also keine Hemmungen vor einer offenen Badezimmertür. Zeitweilig.
Nach dem Essen aufs Töpfchen als Ritual. So gewöhnt sich das Kind daran und lernt auf seine Bedürfnisse zu achten.
Ein Bilderbuch kann die Zeit auf dem «Häfeli» angenehmer machen.
Will das Kind nicht aufs «Häfeli», sondern gleich aufs WC, hilft ein Schemel beim Aufstieg. Ein Kinder-WC-Ring nimmt die Angst, hineinzufallen.
Dass beim Spülen alles verschwindet, ist manchen Kindern unheimlich. Dann lieber das Häfeli oder Klo-Deckel zu.
Windeln mit Gummizug oder Hosen mit einem elastischen Bund sind schneller runtergezogen. Manchmal zählen Sekunden.
Sauber werden ist im Sommer einfacher. Weniger Kleidung macht das Ausziehen leichter und bei einem Malheur ist das Badehöschen schnell gewechselt.
Beim Spielen vergessen sich Kinder. Deshalb: ab und zu ans WC erinnern.
Nachts klappt es meist erst später.
Sauber werden braucht Geduld. Mancher Sechsjährige ist noch nicht trocken. Jedes Kind entwickelt sich individuell und das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.